Kaufkriterien Hüpfburg

Das ideale Geschenk, über das sich alle Kinder garantiert freuen, ist eine aufblasbare Hüpfburg zum Spielen, Tollen, Rutschen und Hüpfen. Aufgrund der riesigen Auswahl an preiswerten Modellen fällt die Entscheidung jedoch schwer. Gerade bei Kinderspielzeug möchte man auf Qualität und Sicherheit achten. Was also sind die Kriterien, will man für Tochter oder Sohn, Nichte oder Neffe, Enkel oder Enkelin eine Hüpfburg kaufen?

Erstes Kriterium: Die Qualität der Materialien und die Verarbeitung

Das verwendete Material für die Hüpfburg muss robust und reißfest sein und natürlich lichtecht und regenfest bei Modellen für den Außenbereich. Hält die Farbe der Hüpfburg auch Wind und Wetter stand? Sieht sie auch im zweiten Jahr noch so aus wie unmittelbar nach dem Kauf? Das sind Fragen, die man dem Verkäufer stellen sollte.

Den ersten Qualitätsunterschied spürt man auch, wenn man das Material der Hüpfburg anfasst. Manche Hüpfburgen bestehen aus so dünnem Kunststoffmaterial, dass selbst der Laie nicht glauben kann, dass dieses längerfristig den Belastungen einer Hüpfburg standhalten kann. Hochwertige Hersteller von Hüpfburgen verwenden Planen aus High-Tech-Materialien, die sehr leicht, aber robust sind. Sie werden speziell auf die Ansprüche von Hüpfburgen hin überprüft und zum Teil genau dafür entwickelt.

Die unterschiedliche Qualität der Hüpfburgen lässt sich auch leicht an den Nähten feststellen. Sind sie dicht und reißfest oder dehnen sie sich bereits nach wenigen Malen Benutzung? Der qualitätsbewusste Käufer sollte vor dem Kauf alle Nähte auf Dichtheit überprüfen. Gute Nähte sind zusätzlich konserviert, um ihre Lebensdauer zu verlängern.

Ein weiterer Schwachpunkt ist das Gebläse. Zu schwache Gebläse sind schon nach kurzer Zeit überfordert und laufen sich heiß. Leistungsstärkere Belüftungen sind langlebiger. Ganz leicht zu erkennen lässt sich die Qualität des Gebläses auch schon am Gehäuse: Ist es aus Metall oder aus schlagfestem Kunststoff, kann man davon ausgehen, dass es sich um ein höherwertiges Gebläse handelt.

Zweites Kriterium: Aufbau und Abbau der Hüpfburg

Zum Aufbau der Hüpfburg sollte immer das beiliegende Befestigungsmaterial verwendet werden. Nur dieses ist speziell auf die Belastungen und Beanspruchungen der jeweiligen Burg ausgelegt.

Es empfiehlt sich, vor dem Aufbau die Anleitungen der Hersteller sorgfältig zu lesen und eventuelle Sicherheitsanweisungen genau zu befolgen.

Drittes Kriterium: Die sachgemäße Nutzung von Kinder Hüpfburgen

Wichtig ist, dass man die Angaben des Herstellers zum zugelassenem Gewicht und Alter der Kinder berücksichtigt. Kleine Kinderhüpfburgen sind häufig nur für eine Belastung von bis zu 75 oder 80 kg ausgelegt. Ein Erwachsener darf sie nicht betreten. Sonst könnte es unter Umständen zu gefährlichen Schäden im Material kommen.

Viertes Kriterium: Sicherheit

Größere Hüpfburgen sollten eventuell auch mit Schildern versehen werden, aus denen abzulesen ist, dass man vor Benutzung der Hüpfburg die Schuhe ausziehen muss, dass man an den Wänden der Hüpfburg auf keinen Fall hochklettern darf, und dass man auch keine Getränke und Speisen mit auf die Hüpfburg nimmt.

Fünftes Kriterium: Der Preis

Hüpfburgen in geringer Größe für kleine Kinder bekommt man schon sehr preiswert. Bevor man jedoch zum billigsten Angebot greift, sollte man die oben genannten Qualitätskriterien unbedingt beachten.

Empfehlenswert ist auch eine Beratung vor dem Kauf im Fachhandel oder aber das Lesen von Vergleichstests in Verbrauchermagazinen oder im Internet.